petersburger platz

Am Petersburger Platz in Berlin-Friedrichshain wurde in einer Innenhoflage das berlintypische Thema Brandwandbebauung als Ergänzung eines Seitenflügels neu interpretiert. Als Antwort auf die Notwendigkeit einer räumlich differenzierten innerstädtischen Nachverdichtung wurde ein Baukörper entwickelt, der durch Staffelungen, nicht nur die notwendigen Abstände einhält, sondern eine betonte Vertikalität entwickelt. Durch die Gliederung in geschlossene verputzte Volumen, Klinkerflächen und Fensterraster entstand ein Gebäude, das einen gewissen Grad an Komplexität und unterschiedliche Wirkungen der Baumasse erzeugt. 

 

Auf sieben Geschossen wurden elf Wohnungen, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Grundrisse, von zwei- bis vier- Zimmerwohnungen, geschaffen. Jede der Wohnungen verfügt über einen großzügigen Balkon oder Terrassenflächen. Die sich zum Garten öffnenden Wohnungen in den ersten zwei Ebenen sind als Maisonettewohnungen mit innenliegender Erschließung angelegt. Die Außenflächen sind so teilweise als Gemeinschaftsflächen zugänglich und im Bereich der Maisonettewohnungen kleine private Gärten.

 

Das Thema einer effizienten Erschließung und speziell der Anforderungen an Fluchttreppenhäuser ist im Kontext der Nachverdichtung ein zentraler Aspekt. Für das Projekt am Petersburger Platz wurde eine Lösung entwickelt, bei der das Treppenhaus über einen offnen, an der Fassade liegenden Balkon erreicht werden kann. 

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fertigstellung 2019

fotos Johannes Armanazi

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